Ich weiß nicht was fuer ein abgefucktes Weltbild diese jungen Damen zu haben scheinen,
aber es ist nicht normal und auch nicht schoen das diese Krankheiten hier von anderen noch unterstuetzt werden und noch dazu abgespornt wird noch mehr abzunehmen.
Ich find es traurig, lesen zu muessen was die Maedels "essen".
-1Keks
-3Bonbons
-2Loeffel Suppe
-Viel Wasser
Stunden lang Fahrrad fahren, gefuehlte 100000000Situps und Liegestuetz machen, weil das schon wieder zu viel "Essen" fuer ein Tag war.
Eine Krankheit sollte man nicht auf solchen Plattformen breittreten und sich gegenseitig noch dazu animieren, wenn man mit seinen 1.70m schon nur noch 50kg wiegt nochmehr abzunehmen.
Es ist wichtig, das diesen (oft viel zu jungen) Maedchen gesagt wird, das mit denen was nciht stimmt, denn oft bekommen sie es leider selber nicht mit und empfinden ihr Verhalten fuer normal.
Duenn sein ist schoen, aber man sollte sich nicht bis auf die Knochen abhungern sodass andere Leute Angst haben muessen, dass die Maedels beim naechsten Windstoß wegfliegen oder bei der kleinsten Beruehrung zusammenbrechen.
Fakt ist auch, das dies schlimme Krankheiten sind, wo die Betroffenen nicht die Kraft, Einsicht, Mut haben etwas daran zu aendern. Ausserdem passiert es schneller als man denkt, das man bald nicht mehr die Kraft hat aufzustehen und man sich nur noch muede fuehlt, das dies eine riesige gesundheitliche Bedrohung ist fuer Koerper und Geist.
Am Schlimmsten aber ist es, das unsere Gesellschaft schuld daran ist, das sowas ueberhaupt passiert.
Wenn man taeglich nur die SizeZero Models in Zeitschriften, TV, Internet sieht, ist es doch wohl klar, dass sich die jungen Maedchen ein Beispiel daran nehmen und es als Normal empfinden.
Ich wuensche allen Betroffenen, dass sie wieder lernen halbwegs normal zu essen und das die Einsicht schnellst moeglich kommt, etwas daran zu aendern.
Und auch wir sollten nicht einfach nur wegschauen, sondern auch auf eine gewisse Art und Weise helfen und begreifen.
PSS: Bist jetzt habe ich hier einen einzigen Blog entdeckt (schon vor laenger Zeit, deshalb kann ich leider keine Verlinkung geben) auf dem die junge Dame ihren Weg zurueck in die "Normalitaet" erzaehlt und beschreibt, wie sie langsam wieder anfaengt richtig zu essen und wieder an Gewicht zu zulegen.
An diese Dame an dieser Stelle ein GROSZES Herz und viel Erfolg beim Durchhalten.
Sie hat bemerkt, dass der Zustand in dem sie sich befand sehr gefaehrlich ist und das finde ich bemerkenswert <3


Hey, habe dich gerade unter meinen Lesern entdeckt und dann gleich diesen Post auf der ersten Seite gefunden. Du sprichst mir sehr aus dem Herzen.
AntwortenLöschenIch erkenne Anorexie und Bulimie als Krankheiten natürlich komplett an (habe das auch schon mit einer Freundin durchgestanden), aber dass diese Mädchen hier teilweise nur Aufmerksamkeit haben wollen und sich vollkommen dessen bewusst sind was sie tun und bezwecken wollen mit ihrer Online-Präsenz ist so schade und vor allem: meistens nicht wahr!
Denn aus der direkten Erfahrung weiß ich, dass man die Krankheiten meist selbst nicht wahrnimmt.
Aaaaah... viel zu viel text. entschuldigt.
Ich verfolge dich jetzt auch ;)
lieben gruß,
louisa
Dein Text hat sehr viele richtige Aspekte. Vor allem der Fakt, dass Essstörungen verherrlicht werden und es rücksichtslos ist, sich gegenseitig zum Abnehmen zu motivieren, wenn man schon längst Untergewicht hat. Das Problem ist, dass das (aus eigener Erfahrung) für Betroffene die einzige Möglichkeit ist, die ganzen Gedanken rauszulassen, weil in der Realität dafür jegliches Verständnis fehlt. Deshalb ist es der letzte Zufluchtsort, um sich ein wenig Bestätigung zu holen. Dass das in die falsche Richtung geht, ist offenkundig.
AntwortenLöschenJedoch ist es nicht alleine die Gesellschaft, die diese Krankheiten begünstigt. Vielmehr ist es ein Zusammenspiel vieler Faktoren wie Einsamkeit, Vernachlässigung und Minderwertigkeitsgefühle. Ich muss auch immer wieder den Kopf schütteln, wenn ich diese ganzen "Peinliche Bikinipannen/ XY hat mal wieder zugenommen" Artikel sehe.
"Es ist wichtig, das diesen (oft viel zu jungen) Maedchen gesagt wird, das mit denen was nciht stimmt, denn oft bekommen sie es leider selber nicht mit und empfinden ihr Verhalten fuer normal." - Keines dieser Mädchen empfindet sein Verhalten als normal, wenn es das bewusst veröffentlicht. Ich muss mich meiner Vorrednerin anschließen, oftmals passiert es unbewusst. Aber mit der Zeit, nach zahlreichen Versuchen, etwas zu ändern, versucht man sich damit zu arrangieren und redet sich ein, man würde es so wollen.
Und dazu kommt, dass viele der zarten Wesen, die diese Texte verfassen, oftmals nicht derartig dünn sind, wie sie vorgeben. Das ist kein Vorwurf, doch das macht diese ganzen "ProAna" Blogs zu einer großen Bedrohung, weil viele eben doch das glauben, was dort erzählt wird.
Und bevor ich noch einen halben Roman schreibe, mache ich hier erstmal einen Punkt. Es ist schwierig, Essstörungen einfach mal so in einem kurzen Post zu bewerten, wenn man sich nicht ausreichend mit der Thematik auskennt. Trotzdem finde ich es gut, dass du dich damit auseinandersetzt, denn viele interessieren sich überhaupt nicht dafür.